Kinderkrippe

Eingewöhnung

Eingewöhnung Krippe

Der Übergang aus der Familie in eine Kindertagesstätte bedeutet eine große Herausforderung für Ihr Kind und für seine Fähigkeit, sich an neue Umgebungen anzupassen und Beziehungen zu fremden Personen aufzubauen. Die Eingewöhnung Ihres Kindes gestalten wir ganz individuell gemeinsam mit Ihnen. 

Wir nehmen Ihre Kinder gestaffelt auf, um ausreichend Zeit für das einzelne Kind zu haben. Die Eingewöhnungszeit gestalten wir nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Uns ist es wichtig, dass Ihr Kind ganz sanft in unsere Zwergerlgruppe aufgenommen wird. 

An vorderster Stelle steht für uns der Beziehungsaufbau zwischen Ihrem Kind und uns als „Bezugsperson“. 

Von Bedeutung ist in dieser Zeit, dass Sie sich als Eltern Zeit nehmen. Im engen Austausch mit uns begleiten Sie Ihr Kind und lösen sich, je nachdem wie es Ihr Kind zulässt, von ihm. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn Ihr Kind uns als „sichere Basis“ akzeptiert hat und sich von uns trösten lässt.      

Unterstützt wird Ihr Kind

durch: das „Ich-Buch“ Ein kleines Fotobuch mit allen wichtigen Bezugspersonen, Tieren, Gegenständen, . . . , die Ihrem Kind vertraut und wichtig sind. (Mama, Papa, Geschwister, Oma, Opa, Kuscheltiere, Haustiere, . . . ). Das Buch vermittelt Ihrem Kind ein Gefühl von Sicherheit. Wir lernen über dieses Buch die Familie Ihres Kindes kennen und kommen mit Ihrem Kind ins Gespräch.   

Unterstützt werden Sie, als Eltern, 

vor dem Krippenstart durch: 

  •    einen Informationsabend, an dem die Eingewöhnungszeit mit Ihnen genau besprochen wird. 
  •    ein Begrüßungsgespräch, um mehr über Sie und Ihr Kind zu erfahren     

Ihr Kind lässt erste Trennungsphasen zu . . . .   

                              . . .   . gerne können Sie die Wartezeit bei einer Tasse Kaffee oder Tee in unserer                                                          „Teeküche“ verbringen.

Pädagogische Schwerpunkte

Pädagogische Schwerpunkte Krippe

Nimm ein Kind an die Hand und lass Dich führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt, lausche und hör aufmerksam zu, was es dir erzählt. . . . und es wird dich in eine Welt entführen, die Du schon längst vergessen hast!“  (Quelle unbekannt)

Haus der kleinen Forscher

Auch Kleinstkinder haben bereits Interesse an naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Vorgängen. So z.B. hat Wasser eine magische Anziehungskraft. Sinnliche Anregungen die Staunen über Beobachtetes und Aha-Erlebnisse auslösen, verschaffen Kleinstkindern erste Zugänge zu naturwissenschaftlichen und technischen Prozessen sowie zur Mathematik. Plantschen, Schütten, Anfassen, Kneten, Pusten, Riechen, Luftblasen erzeugen, Spiele mit Kugelbahnen oder Luftballons, Abzählverse, . . . Fragen aus der Lebensumwelt von Kindern bieten vielfältige Anlässe zum Forschen und Entdecken. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich für die frühe Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik ein. Um Ihre Kinder auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der alltäglichen Phänomene bestmöglich zu begleiten, gehen wir regelmäßig auf Fortbildung. 

Seit Juni 2014 sind wir als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Gerne erforschen wir mit Ihren Kindern verschiedene Fragen und Phänomene. 

Portfolio

Eine Dokumentationsmethode in unserem Haus ist das Portfolio. Jedes Kind hat seinen eigenen Ordner, in dem es alles sammelt. Wir wählen Fotos, Dokumente, . . . für Ihr Kind aus, um so bedeutsame Ereignisse in der Entwicklung Ihres Kindes aufzuzeigen. Es ist ein Instrument, das Beobachtung und Dokumentation zusammenführt. Durch die Verbildlichung mit vielen Fotos kann sich Ihr Kind leichter an die Situationen erinnern und erkennt sich wieder. (Bildsprache) Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern.   

Partizipation

Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden. Es ist zugleich ein Recht, sich nicht zu beteiligen. (Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention, Art. 10 Abs. 2 BayKiBiG) Beteiligung ist von klein auf möglich. Das Alter spielt für die Beteiligungsform eine Rolle, nicht hingegen für die Beteiligung als solche. Wir beobachten Gestik und Mimik Ihres Kindes. Die älteren Kinder unserer Zwergerlgruppe können ihre Meinung oft schon kundtun und dürfen z.B. bei Kinderkonferenzen im Kindergarten zu bestimmten Themen mitabstimmen. (z.B. Wunschessen alle 2 Monate). Uns ist wichtig, Ihre Kinder regelmäßig zu beteiligen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Ihr Kind erlebt dadurch, dass wir ihm zuhören und es ernstgenommen wird.


Beziehungsvolle Pflege, Gesunderhaltung und –förderung

Bewegung, Ernährung, Entspannung und Körperpflege sind die vier Säulen der gesundheitlichen Bildung in den ersten Lebensjahren. Wir gestalten die Lernumgebung Ihres Kindes so, dass sie sich bewegungsanregend, schlaf- und ruhefördernd auswirkt. Jedes Kind kann seinem Bedürfnis nach Schlaf bei uns am Vormittag bzw. Nachmittag nachkommen. Begleitet werden sie von einer „Bezugsperson“. Die unmittelbare Nähe zu ihr oder zu anderen Kindern und wieder erkennbare Schlaf- und Ruheutensilien (z.B. eigene Bettwäsche, Kuscheltier, Schnuller, . . .) erleichtern das Einschlafen Ihres Kindes und laden zum Ausruhen oder Entspannen ein.   

Pflegesituation

Einen hohen Stellenwert nimmt das Wickeln Ihrer Kinder ein. Wir legen großen Wert auf eine ruhige und intime Atmosphäre während der Wickelzeit. Wir verstehen die Pflegesituation als Beziehungspflege mit Ihrem Kind. Gerne unterstützen wir Sie, liebe Eltern, bei der Sauberkeitserziehung Ihres Kindes.   

Bildhaftes Erzählen durch die Geschichtensäckchen

Eine abwechslungsreiche und hochemotionale Alternative zum Vorlesen von Bilderbüchern. Wir bereiten eine kleine kurze Geschichte, die Darstellung eines Reimes oder eines Liedes vor, und verstecken diese in einem Säckchen mit alltäglichen Materialen die dazu passen. Unterstützung des Spracherwerbs, Wortschatzerweiterung, Merkfähigkeit, Verarbeitung von Alltagssituationen und Handlungsabläufen, . . . Die Geschichtensäckchen bewahren wir für Ihre Kinder sichtbar im Raum auf. So können diese jederzeit auf Wunsch Ihres Kindes eingesetzt werden.                

Tagesablauf

Tagesablauf Krippe

„Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun.  Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Innern, an die man sich halten kann.“ (Astrid Lindgren) LINK

Bei uns erlebt Ihr Kind einen Tagesablauf, der durch feste Zeiten und wiederkehrende Rituale strukturiert ist. Das gibt Ihrem Kind Sicherheit und Orientierung. Unsere Aufgabe ist es, eine anregende Lernumgebung zu schaffen, Ihren Kindern Spielimpulse zu geben und im Freispiel festzustellen, wo Ihre Kinder in ihrer Entwicklung stehen.

Ankommen/Begrüßen 

 Freies Spiel in der Gruppe Aufräumritual (Glockenspiel und Lied), anschließend gemeinsames Aufräumen

Morgenkreis 

Der Tag wird gemeinsam mit einem Lied begonnen. Wir sprechen über fehlende Kinder. Dann singen wir das Lied: „Hände waschen“ als Übergang zum Händewaschen und Toilettengang

Gemeinsame  Brotzeit 

Freispielzeit 

Ihr Kind entscheidet über das Spielmaterial, den Spielort, den Spielpartner und die Spieldauer. Es geht spontan aufbrechenden Spielbedürfnissen nach, setzt sich selbst Ziele und Spielaufgaben. Zeit für Projekte und verschiedenste Angebote, wie z.B. Kreativangebote, Kochen, Portfolioarbeit,  Ihre Kinder können selbstbestimmt, je nach ihren Interessen und Bedürfnissen an diesen Freispielangeboten teilnehmen.

Wickel- und Schlafenszeiten 

 Ihr Kind hat die Möglichkeit, während des Vormittags, in unserem Nebenzimmer zu schlafen. Jedem Kind steht ein Bett zur Verfügung. Dem Bedürfnis nach Schlaf und Ruhe kommen wir entgegen. Wenn die Windel voll ist wickeln wir Ihr Kind. Wir verstehen die Wickelzeit als intensive Beziehungszeit mit Ihrem Kind – und dafür nehmen wir uns gern viel Zeit.

Stuhlkreis: 

 Ein gezieltes Lernangebot, welches von uns als Bildungsprozess verstanden und mit Ihren Kindern gemeinsam gestaltet wird. Z.B. Bilderbuchbetrachtung, Geschichtensäckchen, Kreisspiele, Erlernen von Liedern und Fingerspielen,   . . .

Garten/Freispielzeit Abholzeit

Wenn Sie einen Nachmittag (Mittwoch/Donnerstag) für Ihr Kind gebucht haben: 

  • Mittagessen 
  • Mittagsruhe/Mittagsschlaf 
  • Aktionen/Projekte/Freispielzeit/Garten 
  • Abholzeit

Turnen:

Einmal in der Woche gehen wir zum Turnen. Die Erlebnisturnstunde steht unter einem bestimmten Thema. Förderung der Bewegungsentwicklung.

Geburtstag:  

Hat ein Kind Geburtstag, so wird mit der gesamten Gruppe ein Fest gefeiert, bei dem das Geburtstagskind im Mittelpunkt steht. Feste Rituale, wie Geburtstagsschaukel, Feuerwerk, . . .